Letzte Woche Montag sind wir zur Generalprobe der Olympiastrecke in PyeongChang2018 nach Korea gereist. Unsere Reise war gut organisiert, der Transport des Materials hat hervorragend geklappt. Das erleichtert das Leben ungemein, denn wir reisen doch mit etwas mehr Gepäck als der gewöhnliche Reisende. So um die 280KG, hatte nur ich für Kjetil Jansrud an Ski, Skituning und Waxmeister Skiwachs dabei!

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Die Koreanische Bevölkerung ist sehr freundlich und hilfsbereit und vorallem, sehr genau. Wir mussten jeden Tag mit einem Busshuttle von unserem Hotel zur Stecke fahren. Zur Akkuratesse der Korianer, wenn die Abfahrt auf 8:10 angesetzt war, dann fuhr der Bus pünktlich ab, ob jemand drin war oder nicht.

Die Rennstrecke ist im Nirgendwo angelegt, eine Gondelbahn führt zum Start und 2 Pisten gehen nach unten. Die Pistentopographie ist relativ einfach. Es ist eine Olympiapiste mit einige Übergängen und Wellen,  die fünf Sprünge gehen teilweise recht weit. Der Schnee war sehr aggressiv und fast ausschließlich  Kunstschnee. Am ehesten mit BeaverCreek in US zu vergleichen.

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Kjetil Jansrud dominierte die beiden Trainingsläufe und könnte dann das Rennen auch gewinnen – Bravo Kjetil! Als Wax nahm ich das COOL und das PREMIUM ULTRA im Mix von 1:1. Als Finishprodukt das FC78 von Swix. Im SG hat es leider nicht so gut geklappt. Kjetil lag an der Zwischenzeit noch vorne, schied dann aber nach einem Linienfehler aus. Schade, sonst hätte er sich im Kampf um den SG Gesamtweltcup doch etwas absetzten können.

Nun sind wir auf der Rückreise nach Europa. Ende nächster Woche wird ein Training angesetzt, denn Chamonix DH und SC steht an. Leider ist der Downhill Rennski beim Rennen unter der Bindung am Belag ausgebrannt. Das heißt, direkt in die Firma zu Head um neue Belaginserts einsetzen zu lassen und wieder neu strukturieren.

Aber erst noch was essen, aber was???

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